REFERENZBERICHT

Krematorium Berlin-Baumschulenweg Berlin

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Das Krematorium Berlin-Baumschulenweg ist weder ein Gebäude, das sich nur einer Religion verpflichtet, noch eines, in dem nur Trauerfeiern stattfinden. Vielmehr ist es ein sakraler Ort, der zu Betrachtungen über Leben und Tod, über Trauer und Zuversicht einlädt. Und als solcher gehört er zu den ungewöhnlichsten Raumschöpfungen Berlins.

Doch trotz – oder gerade wegen – des nüchternen, modernen Erscheinungsbildes wurde bei der Renovierung des Verwaltungsbereiches auf einen ebenso modernen Klassiker des textilen Bodenbelags gesetzt: auf PERLON RIPS LCS PLAIN von ANKER.

Als schlichter, fugenloser, zehn Meter hoher Quader präsentiert sich der von Schultes Frank Architekten 1999 entworfene Bau mit einer auffällig gegliederten Sichtbeton-Fassade. In dieser wechseln sich tief zurückgesetzte Räume mit vorgelagerten ab, wodurch eine spürbare Spannung zwischen Innen und Außen entsteht. Farbliche Akzente setzen nur die dunkelgrünen Metallgitter-Lamellen vor den Fensterfronten, die – je nach Einfallswinkel – das Licht in unterschiedlicher Intensität nach innen lassen.

Zentrum des Gebäudes bildet eine imposante Halle, in der der geschickte Einsatz von Licht und Schatten immer neue Raumeindrücke bietet und ermöglicht. Bei der Planung ließen sich die Architekten von altägyptischen Tempeln inspi­rieren, wie auch vom Bild des „campo stellae“ – dem Sternenfeld, das den Weg zum Grab des Apostel Jakobus wies –, mit dem Ziel, eine Balance zwischen dem Vergänglichen und dem Endgültigen zu schaffen.

Objekttelegramm

Krematorium Berlin-Baumschulenweg, Berlin

Gebäudefläche
ca. 9.000 m2

Bauträger
Bilfinger SE

Architekt
SCHULTES FRANK ARCHITEKTEN PartmbB, Berlin

ANKER-Teppichboden
PERLON RIPS LCS PLAIN
(Farbe 307), 340 m2

Bodenleger
Fussböden M. Zimmermann, Berlin

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